Als die nette Dame vom foreign office mir vom Einfuehrungsprogramm der HKU erzaehlte, dachte ich erst „Och noee…“, sagte ihr aber zu, um nicht am Anfang gleich negativ aufzufallen. Wie sich herausstellte eine gute Entscheidung, denn viele HKU’ler meldeten sich fuer das Programm an und so fuhren wir am Samstag quer durch HK. Bei der Fahrt habe ich erst realisiert, dass ich mich auf der anderen Seite des Planeten befinde. Was ich brauche sind Gedanken ueber mich, mit wie wenig Qualitaeten ich hier auskomme, anstatt an Dinge zu denken, die ich vermisse… weil ich… besser ich denke nicht weiter. Einfach feststellen, dass es hier weiterhin cool ist und ich alles habe, was ich brauche.
Das Programm sah vor, dass wir zunaechst am Stanley Beach anhalten und wir sage und schreibe um die 20 Grad haben, mitten in HK am Strand. Fuer die Honkies ist das zum schwimmen noch zu kalt. An Tagen wo es ca. 14 Grad waren, bin ich im T-Shirt rumgelaufen und sehe ploetzlich welche mit Pudelmuetze – ich bin entzueckt… Jedenfalls ging es danach zum History Museum, wo ich etwas Geschichte mitnahm. Ich kann dieses Museum abolut empfehlen. Wir besuchten weitere Ziele, sind aber nicht erwaehnenswert, sie dienten eher dazu sich mit den anderen zu unterhalten oder die eine oder andere Mahlzeit einzunehmen.
Das taten wir dann auch: die Mehrheit entschied sich fuer deutsche Kueche, also waehlten wir sowas wie Sauerkraut, Schnitzel und den ganzen Kram. Die Leute aus UK (Harry + Mickey links auf dem obersten Foto) wohnen in der gleichen Hall, so ist optimal, so tauschten wir gleich die Telefonnummern. Die Typen machen einen lustigen Eindruck und ich werde mit ihnen einige economics Kurse besuchen. Der Busfahrer liess uns Causewaybay raus, wo wir noch ne Kleinigkeit zu uns nahmen und wir dann per public Bus direkt zurueck zur Hall fuhren.