Hong Kong Vista

"Sharing pleasure is multi pleasure" – DonT.'s experiences in HK

Ready, GO! Singapore trip

Singapore - Sentosa BeachOk, ich bin zurueck. Und ich habe einiges zu erzaehlen: 4 Laender in 6 Tagen! Vorab ist Erwaehnenswert, dass rund 1,3 Milliarden Chinesen verreisen wollen, das macht die Sache nicht einfacher. Ihr koennt Euch vorstellen, was hier los ist und wie die Preise sich in kurzer Zeit entwickelt haben. Zugfahrten gibt es keine mehr berichtet mir eine Freundin aus Shanghai, selbst nicht auf dem Schwarzmarkt. Ich ueberlegte einen Mietwagen zu nehmen, doch mir ist ausdruecklich abgeraten worden, ueberwiegend aufgrund der superschlechten Strasse entlang der Kueste…

Macao - TurboJetOk, bleibt noch das Boot, um erstmal aus Hong Kong heraus zu kommen. Mit dem TurboJet nach Macao. Gordon (der irgendwie alles organisieren kann und jeden kennt) hat fuer mich die Karten reserviert, die ich am Schalter am Hafen abholen kann. Fuer 150 HK$ gehts nach Macao und umgehe damit die lange Schlange, die darauf wartet ein Ticket zu ergattern. In Macao angekommen, am Touri-Counter eine Map mitgenommen, kommt die erste Horde Chinesen auf mich zu, um mir eine Fahrradtour unterzujubeln, doch 200 HK$ sind mir zu viel…, ich nehme das Taxi. Per Karte weiss ich, wo die ganzen Sehenswuerdigkeiten sind – nein, in ein Casino bin ich nicht gegangen, auch wenn Macao dafuer bekannt ist. Macao - Old LadiesDoch in Macao ist sehr viel historisches Vorhanden, was nach einer Weile langweilig wird und ich entschliesse mich das kleine Macao frueher zu verlassen als geplant. (Uebrigends, den ganzen Tag Taxifahren hat mich 150 HK$ gekostet.)

Naechsten Morgen in Kuala Lumpur angekommen, brachte mich das Taxi in die Innenstadt. Auf dem Weg dorthin war ich nicht schlecht beeindruckt von den Petronas-Tower und den vielen sonst nahmenhaften Tower. ABER, was mich besonders aergert, ich habe mein HSBC Handtuch im Hotel vergessen. Im Internet weit und breit keine Telefonnummer. Ich Schlaumeier hab’ noch ueber die Visitenkarte vom Hotel gelacht als ich sie wegwarf… :[ Nach dem Sightseeing und den zahlreichen Gespraechen zu den Einwohnern (ich liebe es mich mit den Leuten zu unterhalten) nahm ich den Nachtbus nach Singapur, dadurch sparte ich die Uebernachtung und gewann durch das schlafen im Bus einen halben Tag. Singapore - Sandosa BeachSingapur 7:30 h: geile Stadt. Die beste Stadt, die ich je gesehen habe. Als erstes mache ich mich auf den Weg zum Strand und leg mich schlafen. Der Sonnenbrand weckt mich auf und ringsherum sitzen schoene Frauen um mich herum. Wow, wo bin ich hier gelandet?? Die Temparatur vom Wasser ist der Oberhammer, ich konnt’s nicht glauben, ich wollt’ nicht mehr weg. Doch ich muss weiter. Vom Sentosa Beach gings per Cablecar weiter Richtung Urwald; die Sonne ist echt heiss, in Singapur gibt es nur eine Jahreszeit und die heisst SOMMER! Singapore at nightVom Cablecar aus kann man die ganze Stadt sehen, alles sieht aus wie vom feinsten. Dort muss ich hin, also fuhr ich in die Stadt und kaufte mir zum Beginn eine Karte fuer die MRT. Jeden Bahnhof den ich besuchte war sehr, sehr edel eingerichtet – ich kann mich daran erinnern, nicht einen Bahnhof ohne Granit oder Marmor gesehen zu haben. Ich sah Menschen die Strasse mit einem Staubsauger reinigen, die schoenen Gebaeude, ein super Klima, gutes Essen, den sehr schoenen SMU Campus, usw. …

Uebernachtet habe ich im indischen Viertel im Youth Hostel for Backpacker, das ebenfalls Indern gehoerte. Ok, hier war es nicht so schoen, wie im letzten Absatz beschrieben, doch das Preis-/Leistungsverhaeltnis stimmte. So zahlte ich 10 Euro/je Nacht inklusive Fruehstueck. Singapore - City01Genau…, da kommen wir auch schon zum Fruehstueck: natuerlich uebernachteten dort auch viele Inder und am naechsten Morgen fragte ich nach dem Fruehstueck. In die Haende gedrueckt bekam ich zwei Eier und zwei Toast. LOL dachte ich und ging in die Kueche, wo bereits ein ratloser Inder vor der heissen Pfanne stand und in seinem rosa Hemd nicht wusste was er machen soll. Er bat mich um Hilfe und ich erklaerte ihm, dass er die Eier in der Pfanne braten muss. Gesagt - getan! Er warf (!) die Eier mit Schale (!) in die Pfanne und wartete was passiert. Ich konnte kaum noch vor lachen. Wie sollte ich mich jetzt verhalten, sind das kulturelle Unterschiede, ist das unzivilisiert oder einfach nur unwissend?? Na gut, ich erklaerte ihm wie das ging, wir brateten die uebrigen drei Eier zusammen und teilten anschliessend das Ruehrei und unterhielten uns darueber, was er in Singapur macht. Ich wusste bereits aus Dubai, HK und Kuala Lumpur, dass die Inder fuer einfache Hilfstaetigkeiten eingesetzt werden, so auch in Singapur. Der Stundenlohn ist sehr gering, doch wenn sie zurueckkehren ist es ein kleines Vermoegen, was reicht, um die ganze Familie zu ernaehren. Soetwas spricht sich natuerlich rum und so werden immer mehr und mehr Inder mobil.

Indonesia - PapersellerIch war gut im Zeitplan und nach einem Telefongespraech mit meinem altwissenen Asienexperten – meinem alten Mitbewohner – beschloss ich, einen Abstecher nach Indonesien zu machen. Per Boot war ich innerhalb von 30 Minuten dort. Leider konnte der Taxifahrer mich ueberhaupt nicht verstehen und wollte mich eher mit einer Frau verkuppeln als mich zur Bank zu bringen. Es aergerte mich, da ich indonesische Rupia benoetigte und nur den Wechselkurs vom Hafen wusste und nicht mit meinen restlichen S$ bezahlen konnte. Als wir anhielten um andere Einheimische zu fragen, hatte ich Erfolg: ich fand nicht nur eine Bank, um den Taxifahrer zu bezahlen, sondern ich konnte auch ins Internet gehen. Von dort aus checkte ich meine Emails und suchte nach einer Unterkunft. Eine Unterkunft zu finden war schwer und so ging ich auf eine Empfehlung der ca. 20 jaehrigen Internetcafe-Besitzerin ein. Es stellte sich als Fehler heraus: das Hotel war megaschlecht und ich zahlte rund 15 Euro fuer die Nacht! In der gleichen Nacht wechselte ich noch das Hotel. Helfend von Einheimischen Unterstuetzt, brachte mich einer auf seinem Scooter zum naechsten Hotel, welches dann deutlich besser war! Von Batam aus sollte es auf der sechstgroessten Insel der Welt Sumatra weiter gehen Richtung Medan, wo es in zwei Kilometern Entfernung heisse Wasserquellen gibt. Ausserdem haette ich von dort aus per Boot zurueck nach Kuala Lumpur gekonnt. Singapore - Sandosa Park01Weiterhin bin ich von heimischen Rebellen im Norden der Insel gewarnt worden, auch von den heimischen auf Batam. Sie empfahlen mir eher nach Yakarta oder Bahli zu gehen, es wuerde mir besser gefallen. Aus dem Trip nach Medan wurde nichts, weil ich erst ein Ticket am naechsten Tag von Batam >> Medan haette bekommen koennen und somit einen Tag verlieren wuerde. Batam war nett aber nicht so nett wie Singapur, also beschloss ich nach einem Tag wieder zurueck nach Singapur zu gehen!

Von Singapur aus ging es zurueck nach Malaysia >> Macao >> HK! Auf dem Pflichtprogramm waren einige Sehenswuerdigkeiten, die ich durch andere Backpacker oder den Einheimischen ausfindig machen konnte, so besuchte ich z. B. Chinatown in Kuala Lumpur oder checkte das Ministry of Sound in Singapur.

 Weitere Ziele habe ich bei der naechsten grossen Reise im Visir:

- Manila (Hauptstadt von den Philippinen), dann weiter zu einer Insel
- Bangkok (Hauptstadt von Thailand)
- Taipeh (Hauptstadt von Taiwan)
- Tokio

Ein Rucksack mit dem Noetigsten ist schnell gepackt und somit bestaetigte sich meine Vorbereitung. Die Planung erlaubt es daher spontan zu sein.