Hong Kong Vista

"Sharing pleasure is multi pleasure" – DonT.'s experiences in HK

Der Asiatische Wüstenfuchs

Der Asiatische Wuestenfuchs – 1st week Philippines: Manila and Boracay

HK Abflug - BierYeahhh,… Dom is back on track! Was ich die letzten drei Wochen erlebt habe, ist wirklich sensationell. Bereits beim Abflug in HK das erste Ding: 10 Minuten bevor der Counter schliesst, moechte ich einchecken. Nichts da! Kein Returnticket, kein Einchecken – Bedingung der Philippinen. Oh fuck, zurueck zur Hall oder ein Ticket am Counter fuer 9000 HK$ kaufen? Woher 9000 HK$ auf die schnelle auftreiben? Die Angestellte ist so nett und rennt (!) mit mir zum Bankautomat, ich kann das Ticket kaufen, welches ich spaeter umtauschen kann. Waehrend ich auf das Ticket warte, erhalte ich den Tipp das Qingtao-Bier vorher zu trinken, sie allerdings mir ihre Hilfe anbieten wuerden *lol* (siehe Foto oben). 15 Minuten nachdem der Counter eigentlich geschlossen war, renne (!!) ich mit ‘ner ‚Assistentin‘ zur Passkontrolle – sie beschleunigt den Vorgang. Auf dem Weg dorthin mache ich nette Witze, ob sie sowas oefter macht *g*. Ich bekomme den Flieger – alles ist gut.

In Manila angekommen wandte ich meine bisher bewaehrte Vorgehensweise aus meinem Chinese New Year Trip an:

- Forex Trader aufsuchen und herausfinden zu welchem Kurs Waehrungen gehandelt werden,

- Naechste ATM Cashmaschine aufsuchen und Geld abheben (benoetigten Betrag abschaetzen),

- Zum Flughafen-Infopoint gehen und kostenloses Citymaterial geben lassen (Maps und Infos fuer Touris).

Manila BeachAlso hob’ ich 4000 Pesos ab und nahm mir ein Taxi in die Innenstadt. Nun muss ich ein Hotel/Hostel im Internetcafe finden. Danach mache ich mich auf den Weg und suche das Gespraech zu den Einheimischen, was mir auch gefaellt. So belehrt mich ein Fahrrad-Taxifahrer ueber seine Regierung: „Du machst das Gesetz, du brichst das Gesetz“ ist Gang und Gebe in den Philippinen. Auch ueber die Ungleichheit im Landbesitz: Er, als geborener Philippiner hat keine Chance mit seiner Familie Grundstueck zu erwerben. Dennoch wirkte er klug, erzaehlte mir viel ueber sein Land und war oekonomisch auch ganz fit, zudem sprach er gutes Englisch. Sein Einkommen betraegt ca. 5 Euro pro Tag. Er sieht sehr erschoepft aus, ich gehe weiter und lasse ihn weiter sein Geld verdienen. Ich halte viele Momente fest: die vielen weißen Menschen mit philippinischen Frauen + Sextourismus, Waffen und deren Herkunft, sowie der staendige Versuch der Taxifahrer mir irgendwelche 16 jaehrige Maedels oder mir in einem Fall „seine juengere Schwester“ anzudrehen! Manila ist anders!

Einen Tag spaeter traf ich eine Gruppe mit ca. sieben Leuten in meinem Alter. Sehr cool, einige Computerfreaks dabei, arbeiten in Dubai und Antwerpen, einer von ihnen war laengere Zeit in Deutschland und Oesterreich (sprach einige Saetze Deutsch). Ich bezahlte nur mein Essen, die Biere und andere philippinische Spezialitaeten gingen auf die Jungs, die im Restaurant ihrer alten Schulkameradin gerne Essen gehen. Der Banner ueber dem Restaurant erstellte einer der Freaks. Wir unterhielten uns ueber Gott und die Welt, die ganze Nacht ununterbrochen mitten in Manila. Um 6 Uhr frueh (!) machten wir uns dann auf den Weg nach Hause. In Richtung Hotel, ca. 20 Meter vom Restaurant entfernt kam ein kleiner Junge auf mich zu und teilte mir mit, dass ein Mann gerne mit mir sprechen moechte. Ich fragte ihn wo er sitze und er zeigte auf einen dicken komischen Menschen. Ich lehnte dankend ab und ging zurueck zu den Jungs, fragte sie, ob Sie mich ein Stueck begleiten koennten, da ich gerade von einem Fremden angesprochen wurde. 50 Meter weiter nahm ich ein Fahrradtaxi und kam sicher in meinem Hotel an.

Boracay BeachAm naechsten Morgen nahm ich den Flug nach Boracay. Boracay ist die beste Ferieninsel in den Philippinen und ist bekannt fuer seinen Strand, der laut National Geographics zu den Top 10 Straenden der Welt gehoert! Mit einer Propella-Maschine, in der rund 30 Personen platz haben, fliege ich fuer ca. 80 Euro hin- und zurueck (der normale Preis betraegt rund 40 Euro). Vom Flugzeug aus sehe ich den 3,5 Kilometer langen weissen Strand! Auf der Nachbarinsel angekommen nehme ich das Boot fuer 0,20 Euro und fahre Richtung Boracay. In Boracay angekommen leihe ich mir als erstes ein Motorrad fuer 12 Euro in der Zeit von 12-18 Uhr. Ich erkundschafte die Insel und treffe Jugendliche auf ihren Rollern, die mir die Insel zeigen wollen. Ich fahre mit Ihnen quer ueber die Insel, zeigen mir den hoechsten Punkt der Insel und andere tolle Standorte. Ich treffe Touristen aus Saudi-Arabien, Neuseeland und Frankreich. Beim Fahren auf dem Motorrad nahm ich die intensive Sonne nicht so wahr und bekam dadurch einen extremen Sonnenbrand! Also machte ich eine Pause und schlenderte den Strand entlang. Dabei fand ich eine deutsch/oesterreichische Tauchschule, an der ich meinen Tauchschein die naechsten Tage machte. Ich verabredete mich mit meinem Tauchlehrer in der NigiNigi Bar, wo er mit mir zu einem bekannten Hotel geht und ich fuer 18 Euro die Nacht bleiben kann. Also war ich die naechsten Tage erstmal mit dem Tauchen beschaeftigt, was fuer mich wirklich beeindruckend war: bis zu 14 Metern tiefe, bei kristallklarem Wasser und einer bezaubernden Unterwasserwelt! Ab nun an liebe ich tauchen. Die Investition hat sich gelohnt. Abends in der NigiNigi Bar lernte ich auch den Besitzer kennen, der mich an Juergen Drews erinnert. Ich erfahre einiges ueber Korruption und Connection auf der Insel „Hier tickt die Welt anders“ bekomme ich immer wieder vom deutschen Aussteiger zu hoeren. Sie fuehlen sich hier mit den philippinischen Frauen, der Atmosphaere und dem Wetter sehr wohl.

Meine Route Richtung Japan-Osaka/Tokio steht: Ich fliegte zurueck nach Manila und nahm von dort aus den Flieger Richtung Tokyo-Narita.

Der Asiatische Wuestenfuchs – 2nd week Japan/Korea

Tokyo - FishmarketIn Narita angekommen, stellte ich zunaechst nichts besonderes fest. Beim Abflug in Manila war das japanische Sicherheitspersonal besonders aufmerksam und stellten merkwuerdig viele Fragen.

Nachdem ich den Infopoint aufsuchte, erhielt ich vom auessert freundlichen und respektvollen Personal duzende Materialien ueber Tokyo. Die Englischkenntnisse waren sehr, sehr gut und wir hielten ein kurzes Gespraech darueber, dass Ihr Englischlehrer in den USA Deutscher war.

Asia trip Tokyo - Clubbing EntranceJapan viel mir gleich sehr positiv auf: In der U-Bahn wird nur sehr leise gesprochen und beim telefonieren wird gefluestert. Wenn jemand kein Asia trip Tokyo - MonkeyEnglisch sprach (was so gut wie keiner kann) entschuldigte (!) man sich dafuer. Im Vergleich zu anderen asiatischen Staaten, wo man ignoriert wird oder einem etwas falsches mitgeteilt wird. Ganz anders hier: wenn sie nicht in der Lage sind zu helfen, laufen sie 5 Minuten mit dir mit um dir den Weg zu zeigen. Am Ende wird hoeflich mit einer Verbeugung verabschiedet.

Tokyo Park - Gentlemen

Besonders erwaehnenswert ist der Fischmarkt. Hier ass ich den frischesten Fisch ever! Fruehmorgens um 5 Uhr machten wir uns nach der Clubbingtour auf den Weg zum Akisha Fishmarket. Viele andere, die sich ebenfalls auf den Weg machten teilten mit uns den Weg. Sushi vom feinsten!! Sonntags zieht dann der feine Herr seine beste Kleidung an und genießt die Atmosphäre im Park (siehe Bild).

Flughafen Incheon (bei Seoul): Die erste Begegnung war ein Chinese (vermutlich), der mir am Flughafen ein Taxi + Hotel andrehen wollte. Er belaestigte mich rund 10 Minuten! Ich nahm den von der Fluggesellschaft bezahlten Reisebuch und fuhr zu meiner neuen Gastfamilie, die guenstig und gut war (Gold Pond Guesthouse, absolut empfehlenswert!). Die Koreaner vom Guesthouse sind sehr freundlich und helfen einem sofort weiter. Heute gingen wir gemeinsam koreanisch Essen. Fuer rund 5 Euro pro Person waren wir nicht in der Lage, alles aufzuessen.

Heute zogen zwei Japanerinnen in unsere Wohnung. Morgens bin ich erstmal statt einem „Good Morning“ mit einer hoeflichen Verbeugung begruesst worden. Wow, der japanische Stil gefaellt mir wirklich gut. Nachdem der amerikaner Freedy (mit argentinischer Abstammung) und ich ins Museum gingen, beschlossen wir das koreanische Nightlife kennen zu lernen. Jetzt ist es 22:30 und wir werden demnaechst aufbrechen…

Korea TowerIn Korea hatte ich anfangs Schwierigkeiten ein Zimmer zu finden. Das Problem lag daran, dass ich nicht ein Wort Koreanisch konnte und die Leute nicht mal das Wort „Internet“ verstanden haben. Igendwie gelang es mir um 2 Uhr Nachts ein Internetcafe zu finden (die Taxifahrer bieten einen Englischuebersetzungsservice per Telefon an, die ich auch nach einem Internetcafe fragte). Obwohl ich mir dann 2 Youth Hostel aufschrieb, war der Taxifahrer nicht in der Lage mich dort hinzubringen. Beim ersten Hostel konnte der Taxifahrer mit dem Namen nichts anfangen und so zahlte ich rund 18.000 Won (1 Euro = 1200 Won), um in die Naehe des 2. Hostels zu kommen. Laut meiner Map vom Flughafen waere das erste Hostel naeher gewesen. Vielleicht wollte mich der Taxifahrer nicht zum ersten Hostel bringen, weil er an dem zweiten mehr verdient haette/hat. Die Kultur aehnelt hier sehr der Chinesischen: bei Nein oder ich weiss nicht verliert derjenige sein Gesicht, was uns Westlern schon mal veraergern kann. Ok, wie man ein Internetcafe findet, wusste ich nun. Bei der erneuten Suche fand ich dann endlich eins, es wurde im Internet von ehemaligen Besuchern sehr positiv bewertet. Es handelt sich um das Golden Pond Guesthouse und kostet 10.000 Won pro Nacht in Mitte Seouls!

Korea KaraokeSo, was nun kommt, ist wirklich eine geile Erfahrung gewesen: In dem Hostel lernte ich viele Internationale Leute kennen. Mit ihnen ging ich die Tage weg. Freddy hat sich in Malene verknallt und teilte mir das mit, ich wusste also Bescheid. Abends gingen gemeinsam zum Karaoke und anschliessend ging es in einen Club. Beim Club ging ich als letzter von uns hinein und konnte gerade noch so hoeren, wie die Tuersteher lachten. Unten angekommen, wusste ich warum: wir + 4 Gaeste waren die Einzigen. Freddy tat mir echt leid, er zahelte fuer uns alle zusammen. Umgerechnet 40 USD! Der Club war so schlecht,dass die Barkeepering ohne jeglicher Bedenken sich fotographieren liess, als sie all die Wodka Smirnhoff flaschen mit unechtem billigen Wodka nachfuellete (siehe Foto rechts). Wir machten das beste aus dem Abend und so gingen wir gut betrunken zurueck ins Golden Pond Guesthouse. Jeff war der einzige, der noch blieb *g*., obwohl der derjenige war, der sagte, ich komme heute nicht mit und na gut, aber ich werde frueher gehen…“ Gotcha, nichts da :D Wir hatten den Abend wirklich ne Menge Spass.,Was ich halt so faszinierend fand, war, dass wir uns alle vorher nicht kannten und obwohl wir so verschieden waren, uns praechtig amuesierten.
Naechsten Morgen gingen Freddy und ich in das National Museum. Korea MuseumEin ehemaliger Palast. Ich moechte Euch jetzt keine Einzelheiten nennen, denn es wird Euch langweilig erscheinen. Ich denke am interessantesten war der Militaerhubschrauber, der im Museum landete. Die Militaerpraesenz in Korea ist deutlich hoeher als in allen anderen von mir besuchten Laendern. Abends bekamen wir Besuch aus Japan und ein etwas aelterer Typ aus Muenchen. Was mir bei den 2 Japanerinnen gefiel, war die freundliche begruessung per Verbeugung frueh morgens. Leider hatte ich keinen grossen Kontakt zu den Neuen, denn mein Boot nach Qingtao ging abends los…

Der Asiatische Wuestenfuchs – 3rd week China

Mit riesen glueck habe ich es aufs Boot geschafft. Im letzten Moment wechselte einer der Angestellten zu einem faehren Kurs meine Yen gegen Won! Ansonsten haette ich ein Problem gehabt und 3 Tage auf das naechste Boot warten muessen. Aber die Bootfahrt war geil. Ich hatte natuerlich keine Won mehr und ich lernte daraus, dass Yen nicht die beste Waehrung ist, um quer durch Asien zu kommen – er Dollar ist klar dominierend. Durch den hochangepriesenen Service, den das Personal den Reisenden spuehren laesst, wechselte mir einer der beiden Chefs (vermutlich Kaeptain und Stellv.) Yen gegen Chinesische Renminbi. So konnte ich beim Bootseigenen Supermarkt einkaufen gehen und das Restaurant nutzen. Eine chinesische Liveband war inklusive. Nachts gings dann in die Schlafkabine, so dass ich fruehmorgens frisch um 8 h das Boot verlassen konnte.
In Qingtao angekommen ging ich erstmal zu einem Obst und Gemuesehaendler an dem ich mein Chinesisch testete. Ich kaufe 1 Pfund Litschies fuer 6 Renminbi (ca. 70 ct). Mit den Litschies in der Hand schlenderte ich durch die Stadt und schaute mir alte deutsche Gebaeude an, die zu Koloniezeiten errichtet wurden. Per Taxi fuhr ich zum Bahnhof und nahm den Zug Richtung Beijing, wo schon alte Studienkollegen auf mich warteten…
Am Bahnhof das gleiche Schema: kaufen hier, Dienstleistung dort. Ich lehne dankend ab und gehe erstmal was Essen, denn den Schock am Bahnhof musste ich erstmal verdauen. So viel Armut auf einen Fleck, das ist krass! Verschimmelte Beine, teilweise fehlende Koerperteile, verstummelte Leute bettelnd auf dem Platz vor dem Bahnhof. Tiere, die sich gegenseitig beissen und um den Muell kaempfen. Naechstes Jahr Olympia? Guten Tach! Zusammen mit Mickey und Luke wohnte ich im Hotel, in einer Gegend die zu den schlimmsten in Beijing gehoert. Mickey hatte das Wochenende frei und musste nicht arbeiten, Zeit um die Diskos zu checken: Im Disko/Club-Viertel gibt es einen Club nach dem anderen und wir gingen gerne ins Banana. Mit Mickey war jede Taxifahrt echt lustig, denn mit ihm hatte ich zusammen Chinesischunterricht an der HKU und wir gingen pro Taxifahrer immer ein Kapitel von der Uni durch. Auch das Kapitel ueber Krankheiten. Wir fragten den Taxifahrer also ob er Bauchschmerzen, Kopfscherzen, etc. hat, immer Beginnend mit bist du Krank, hast du … Abends an den Clubs angekommen. mussten wir nie Eintritt zahlen, dafuer sind die Getraenke etwas teurer. Beijing, Mit Taeko aus Japan fuhr ich an die Chinesische Mauer. Allein dort hinzukommen, was sehr unkomfortable. Am Mao Tempel Platz versuchten uns diese Kutscherfahrer uebers Ohr zu hauen. Ich war wirklich kurz davor, ihm eine reinzuhauen – aber mein guter Anstand hielt mich davon ab. Ich habe mich ueberreden lassen und so werde ich statt Montag, Dienstag Beijing verlassen. Pflichtprogramm waren natuerlich die verbotene Stadt und die Chinesische Mauer. Fuer die Chinesische Mauer hab‘ ich mich ueberreden lassen, dass ich statt Montag erst am Dienstag Beijing verlassen werde.
Per Nachtzug war ich nach 12 Std. in Shanghai angekommen. Shanghai hat mir deutlich besser gefallen als Beijing. An eine Szene erinnere ich mic hbesonders gut: Ich wollte unbedingt zurueck in den einen Bezirk. Dem Taxifahrer konnte ich nur erklaeren links, rechts, geradeaus. Der Taxifahrer machte das Spiel mit und wir amuesierten uns die gesamte Zeit ueber praechtig. Ich sage links, er „OK, NO PROBLEM“ schnell und bruellend durchs Auto. Als ein Auto mitten auf der Strasse stand und beim vorbeifahren ich ihm sagte, dass dort eine Frau drin sitzt musste er tierisch lachen, denn Frauenwitze beim Autofahren sind dort genauso verbreitet und amuesierend wie in Deutschland.
Per Flug gings nach Shenzhen und dann per Bus nach WanChai in HK!

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